Wie macht man das?!

Wie die geneigte Leserin weiß, ist die Rabenmama ja Erstlingsmutti. Heißt, sie hat von nix ne Ahnung und eigentlich überhaupt keinen Plan, was sie da so tut. Sie macht einfach mal. Und zwar so, wie sie glaubt, dass es am besten ist. Das kann natürlich so nicht immer richtig sein. In diesem Fall weiß die Rabenmama sogar, dass es falsch ist, aber wie macht sie es besser?

Die Rabenmama wollte niemals eine von diesen Löwen-Klammer-Mega-Beschützer-Mamis sein. Ganz im Gegenteil, sie macht sich auch nach wie vor gern über diese Gattung Mutter lustig. Ist doch albern. Aber wie zum Teufel ist man das nicht?! Wenn ich mein kleines Engelchen anschaue, muss ich es bestmöglich beschützen. Instinkt. Frau kann nicht anders, keine Chance. Die Rabenmama will auch gar nicht anders. Das geht schon klar. Denn die Schnabelprinzessin hat nichts weniger als das Beste verdient in ihrem kleinen, frischen Leben. Und dazu gehören auch Kleinigkeiten, wie beim nächtlichen Schlaf nicht gestört zu werden. Aber das kommt nunmal vor. Man schmeißt mal versehentlich was runter, rempelt irgendwo gegen oder macht sonstwie laute Geräusche, die die kleine Kröte aufwecken könnten. Und wenn das passiert, dann gibt es 2 Arten zu reagieren: Schulterzucken und abwarten oder wütend werden und den Rabenpapa (oder wahlweise innerlich sich selbst) bepöbeln. Letzteres führt natürlich mindestens zu schlechter Laune , maximal zu nem handfesten Krach und auf Dauer sicherlich zu Spannungen in der Partnerschaft. Das will ja auch keiner. Also wie zum Raben kommt man in dieses Stadium des Schulterzuckens, vielleicht sogar noch mit einem milden Lächeln abwartend ob die Schnablerin aufwacht oder das Geräusch doch eher in ihren Traum einbaut? Wie erreicht man den für die Rabenmama zen-artig anmutenden Zustand der Gelassenheit? Ist das ne Typsache oder kann man sich mit Yogi-Tee in diese Komfortzone des Lebens saufen?! Vielleicht ein Entspannungsbad oder doch eher Waterboarding?! Beides liegt ja nah beieinander. Und diese Wochenbett-Ausrede zieht nach 9 Wochen wohl auch nicht mehr so richtig. Und für tägliches Yoga hat die Rabenmama eher keine Zeit, denn tagsüber versucht sie wann immer gemeinsam mit der kleinen Kröte möglich den nachts fehlenden Schlaf reinzuschlafen oder sich mal kurz was hinter die Kiemen zu schmeißen oder endlich mal zu pinkeln. Und abends muss man sich auch mal um so profane Dinge wie den Haushalt kümmern, für die Rabenfamilie kochen, weiter ins Haus einziehen, die Spielspuren des Tages verwischen oder – grad brandaktuell – Geschenke basteln. Also wie? Ich frage euch, liebe geneigte Leser – wie nur macht man das?!

5 comments

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  2. Zumse says:

    Na das ist doch gaaanz einfach. man lässt über Silvester die Freundinnen einfliegen und die kümmern sich dann. Oder wie hat die Claudi G. so schön gesagt…Du Claudi Z. kümmerst dich….
    Und dann hast du gaaanz viel Ruhe und Zeit zum kochen **grööööhl***

  3. Diana says:

    Also mein Sohn ist 3 Monate alt und liebt seine Babywippe zusammen mit seinem Spielbogen (fand ich früher totalen Quatsch). Aber so kann man vieles schaffen. Haushalt, kochen und und und… er will nur eben dabei sein☺

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